Horrorszenario: Freies Gewerbe für Maler?

Was vor kurzem noch undenkbar war, könnte schon bald Realität werden. Laut Regierungsplan könnten Maler, Tapezierer, Vergolder, Lackierer und Schilderhersteller bald zum freien Gewerbe gehören.

Für die von unseren Betrieben erbrachten Leistungen ist bald möglicherweise  kein Befähigungsnachweis mehr erforderlich. Jede(r) Volljährige könnte ganz ohne Ausbildung ein Malergewerbe anmelden. Kein Scherz, sondern vielleicht bald Realität.

„Dies wäre eine Verschlechterung des Maler-Images. Wir werden unseren Fokus daher umso mehr auf Qualität, Leistung, faire Preisgestaltung legen und weiterhin unserer Jugend Ausbildungsmöglichkeiten bieten.“

           Wolfgang Schwarzenbacher,
Purpurroter Malermeister aus Radenthein

JAHRZEHNTELANGE AUFBAUARBEIT WÜRDE ZUNICHTE GEMACHT WERDEN!

Die jahrzehntelange Arbeit zur Verbesserung der Ausbildung, Qualifikation und Werterhaltung im Handwerk wird rücksichtslos zunichte gemacht. Schon im Herbst soll die neue Gewerbeordnung in Begutachtung gehen. Was das bedeutet, kann sich jeder ausmalen.

Eine Vielzahl unqualifizierter Personen wird den Gewerbeschein lösen und als Ein-Personen-Unternehmen mit Preisdumping den fairen Wettbewerb unmöglich machen.

Es scheint, als seien der Politik die Lehrlingsausbildung, Jugend-Arbeitsplätze und fachliche Qualifikation egal.

Kurzum: Qualitätsbetrieben droht das Aus!

 

 

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